Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl 2026
Zusammenfassung
Am 8. März 2026 finden in München die Kommunalwahlen statt. Wir laden Sie zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Stadtratskandidat*innen mit Migrationsbiografie aus verschiedenen Parteien ein. Gemeinsam diskutieren wir die migrationspolitischen Entwicklungen der letzten sechs Jahre, aktuelle Herausforderungen und künftige Handlungsansätze auf kommunaler Ebene. Bürgerinnen haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und direkt mit den Kandidatinnen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf einen offenen und konstruktiven Austausch.
Vorstellung der Stadtratskandidat*innen
Arif Haidary (Die Linke) Platz 6

Mein Name ist Arif Abdullah Haidary. Seit meiner Ankunft in Deutschland im Jahr 2015 engagiere ich mich beruflich wie ehrenamtlich für die Rechte von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte sowie für eine gerechte und vielfältige Gesellschaft. Ich bin in verschiedenen Organisationen aktiv, Mitbegründer der Partei Mut und seit 2024 Jurymitglied des Mosaik-Jugendpreises. Durch meine eigenen Erfahrungen weiß ich, vor welchen Herausforderungen viele Menschen stehen – und genau deshalb setze ich mich politisch dafür ein, dass ihre Stimmen gehört werden und echte Teilhabe möglich wird. Mein Ziel ist eine offene, solidarische und demokratische Stadt für alle.
Dilek Bilenler (SPD) Platz 24

Knapp jede zweite Person in München hat einen sog. Migrationshintergrund – mit meiner jahrelangen praktischen Erfahrung sowohl als Kommunalpolitikerin als auch auf Landesebene arbeite ich dafür, dass unsere Stimmen hörbar und unser Wirken sichtbar werden. Das ist nicht immer leicht, aber München ist und bleibt Weltstadt mit Herz, solange wir uns dafür einsetzen – mit Haltung und Mut!
Frederik Ostermeier (GRÜNE) Platz 23

Frederik Ostermeier (35) ist Deutsch-Tunesier und Wirtschaftsingenieur. Er arbeitet an der Digitalisierung von Logistik und Produktion. Als Mitglied von Bündnis 90 / Die Grünen setzt er sich für eine starke Wirtschaft, die Modernisierung und Digitalisierung der staatlichen Verwaltung, die Mobilitätswende und die Belange migrantischer Gruppen ein.
Güneş Seyfarth (ÖDP) Platz 4

Güneş Seyfarth ist Stadtratskandidatin für München und setzt klar auf die Themen Bildung, Unternehmertum und Nachhaltigkeit.
Sie steht seit vielen Jahren für Projekte, die zeigen, wie Lösungen entstehen, wenn Menschen zusammenkommen und Verantwortung übernehmen. Durch ihre Arbeit verbindet sie gesellschaftliche Wirkung, unternehmerisches Denken und pragmatische Umsetzung. Vor allem versteht sich Güneş Seyfarth als Wegebereiterin – für alle, die Veränderung im Wohle der Menschen anstoßen wollen. Sie öffnet Räume, schafft Orientierung und zeigt, wie mutige Ideen Realität werden können.
Leo Agerer (CSU) Platz 7

- Unternehmer, Stadtrat
- Vorsitzender des Vereins der Freunde Neuhausens (Maibaumverein Rotkreuzplatz), stellv. Vorsitzender und Finanzvorstand des Vereins für Stadtteilkultur Neuhausen-Nymphenburg e.V. (Träger von Kultur im Trafo), CSU Kreis- und Ortsvorsitzender
- Verheiratet, 2 kleine Söhne
- Sprecher der CSU für Verwaltung, Personal und Organisation
- Zuständig für den Migrationsbeirat
- Das Personal der Stadt mit vielfältigsten Nationalitäten
- Seit vielen Jahren engagiert innerhalb der CSU bei der Förderung von migrantischen Mitgliedern und der Schaffung von Strukturen
Mahmut Türker (FDP) Platz 11

Vor über 50 Jahren kam ich als Kind von Gastarbeitern nach Deutschland. Mir wurde viel ermöglicht, daher möchte ich über politisches Engagement auch viel der Gesellschaft zurückgeben. Eine starke FDP ist wichtig, die aus der politischen Mitte argumentiert und Lösungen aufzeigt. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass die politischen Extremen die Debatten überlagern.
Thomas Lechner (Bündnis Kultur) Platz 5

Als Menschenrechtsaktivist, Kulturschaffender, DJ und parteiloser Stadtrat setze ich mich ein für- ein buntes, solidarisches München für Jung und Alt
– Teilhabe, Teilnahme und Chancengleichheit für Geflüchtete und Migrant*innen
– Gleichstellung der Geschlechter und Gleichberechtigung für LGBTIQ*-Menschen
– echte Inklusion von Menschen mit Behinderungen
– schnelle & transparente Kommunikation mit allen Bereichen der Verwaltung (insbesondere mit dem Kreisverwaltungsreferat als zentralem Bürgerbüro)
– Stärkung aller Beiräte und runden Tische zum gemeinsamen Ausarbeiten eines solidarischen Miteinander
– Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und stärkere demokratische Einbindung von Betroffenen in Entscheidungsprozesse